Trauma

Die Traumatherapie hilft Menschen, schlimme Erlebnisse zu verarbeiten. Solche Traumata können das eigene Weltbild erschüttern und Gefühle von Hilflosigkeit und Ausgeliefertsein hervorrufen. In der Traumatherapie lernen Betroffene, ihr Leben wieder in die Hand zu nehmen und nach vorne zu blicken.

Eine Traumatherapie ist eine spezielle Therapie für Menschen, die aufgrund eines katastrophalen Erlebnisses in ihrem Leben stark beeinträchtigt sind beziehungsweise darunter leiden. Ein Trauma kann zum Beispiel durch einen Unfall, Misshandlungen in der Kindheit oder auch durch das Erleben einer Naturkatastrophe entstehen. Nach dem diagnostischen und statistischen Handbuch psychischer Störungen (DSM-IV) liegt ein Trauma vor, wenn eine Person

  • mit tatsächlichem oder drohendem Tod konfrontiert wurde,
  • ernsthaft verletzt wurde oder
  • die eigene oder fremde körperliche Unversehrtheit bedroht wurde und...
  • die Person daraufhin intensive Furcht, Hilflosigkeit und Entsetzen verspürt.

Nicht jedes schlimme Erlebnis ist aber ein Trauma. Es hängt davon ab, wie belastend der Betroffene die Situation empfindet. Kann sich die Person in der Situation nicht wehren oder fliehen, entsteht eine starke Hilflosigkeit, die auch nach dem Erlebnis bestehen bleibt.

 

 

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